Thursday, July 09, 2009

Ein prüdes, kleinbürgerliches Sittenpamphlet, getragen von Klischees, Behauptungen und Paranoia

Auf diesen unerwarteten Aussetzer von Philipp Gut in der bis dato liberalen Weltwoche, die wegen ihrer konsequent freiheitlichen Linie auch lange Zeit unser Leib-und Magen-Blatt war, reagiert jetzt im gleichen Blatt Philipp Tingler:

"Gut schreibt stets «Schwulenförderung», wenn er von Massnahmen etwa bei Polizei und Militär spricht, bei denen es lediglich um die Beseitigung bestehender Diskriminierung geht. Förderung – das klingt, als würden Schwule bevorzugt und verhätschelt, und kein anderes Bild entwirft Gut mit seiner verunglückten, nicht durchhaltbaren und unbegründeten Analogie von Homosexualität als «Religion» oder «Ideologie», also einer gewählten und damit auch wechselbaren Anschauung.

Homosexualität ist nichts dergleichen. Sie ist auch kein Beruf. Homosexualität ist eine Eigenschaft, wie Linkshändigkeit. Und sowenig mir vermeintliche Homo-Aktivisten liegen, die daraus mit Monsterausdrücken wie «lesBischwul» eine Ideologie machen, so wenig liegen mir homophobe Paranoiker mit derselben Absicht. Die Pole berühren sich, mal wieder."

War das Nazi-Regime die erste deutsche Schwulenbewegung?

Diese Frage drängt sich bei der "eifrei"-Lektüre inzwischen auf. Die Homophobie des Rechtspostillen-Herausgebers André F. Lichtschlag trägt sichtbar immer obsessivere Züge:



"Dass die Hitlerbewegten in Teilen – denken wir nur an Ernst Röhm und seine Gespiele – eine (wie Zeitungen vor der Machtübernahme auch offen schrieben) „Homobewegung“ waren und von der faschistischen Männerbund- und Stiefel-Ästhetik angezogene Schwule anteilmäßig mindestens ebenso unter den Tätern wie unter den Naziopfern zu finden waren, wie Szenefilmemacher Rosa von Praunheim im Dokumentarfilm „Männer, Helden, schwule Nazis“ eindrucksvoll nachzeichnet, auch das wird unterschlagen."


Wer sowas schreibt gehört eingeliefert! In seinem Fieberwahn drischt Lichtschlag inzwischen in immer kürzeren Intervallen und mit immer mehr Beifall aus der Schmuddelecke (man lese nur mal die Kommentarspalten auf ef-online, aber Vorsicht, es könnte akute Übelkeit bis zum Würgereiz hervorrufen) auf Homosexuelle ein, dass einem das kalte Kotzen kommt. Was treibt diesen Mann, der früher recht vernünftige Ansichten vertrat? Und warum suchen immer mehr Wirtschaftsliberale, auch aus im Vergleich zu "ef" seriöseren Publikationen, anstatt auch bei schwerem Seegang staatskritisch-erzliberal die Stellung zu halten, Zuflucht im "werte"-konservativen (also individualismus-feindlichen, ins Privatleben interventionslüsterne) Milieu, wo sie um Einlaß nachsuchend sämtliche liberale Grundüberzeugungen an der Garderobe abgeben und in pathetischer Kulturkämpferpose versuchen beim rechten Rand Eindruck zu schinden?

Tuesday, June 16, 2009

Schwule schmachten nach Cristiano Ronaldo und Matthew Mitcham!

Diese Erkenntnis, die auf einer Umfrage des britischen Magazins "Gay Times" beruht, überrascht uns jetzt nicht wirklich. Über das "Schwulen-Idol" Ronaldo schreibt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung:




„Nicht ein Fußballer wechselt von Manchester nach Madrid, sondern ein Popstar, Modeschöpfer, Muskelmann sowie Mädchenschwarm, bei dem in dieser Woche auch Paris Hilton schwach wurde. Eine solche Inkarnation für das Zeitalter der pausenlosen medialen Verfügbarkeit gab es noch nie: Glamour-Boy, Sexsymbol und Superathlet in einem. Selbst David Beckham kann da nicht mithalten.“

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14. Juni 2009, Nr. 24, Seite 13


Und während Cristiano also mit seinem Vereinswechsel die Medien beschäftigt, unterstützt unser anderes s-u-l-Idol Matthew Mitcham die Kölner Gay-Games!

Monday, June 15, 2009

Role Model mit Charakter!


Matthew Mitcham, der einzige offen schwule Olympia-Athlet bei den letzten Spielen, erklärte vor kurzem ganz selbstverständlich:


“As soon as anybody looks up to you, you automatically become a role model whether you choose to be or not, and you can either embrace it or not. I choose to embrace it and try to be the best role model I can be.”


Bravo! Wir schauen zu Dir auf, Matthew!

Tuesday, April 14, 2009

Nervensäge Benny Kieckhäben - ein role model???

Die taz mutet uns allerhand zu:



"Benny ist eine Entdeckung der RTL-Talentebude DSDS und hat es am vergangenen Wochenende unter die letzten fünf geschafft. Er ist der erste Schwule in dieser Showreihe, der Erste, der sich dieses Label tapfer erarbeitet hat. Keine Gefangene im falschen Körper wie Lorielle London, ganz ohne Macho-Allüren wie Mark Medlock, nicht so hysterisch unentschieden wie Daniel Küblböck und überhaupt nicht zurückhaltend und diskret wie Fady Maalouf. Nein, Benny ist eine Tunte wie sie im Homo-Lehrbuch steht."

Tuesday, February 03, 2009

Der Adonis unter den Formel 1-Piloten: Adrian Sutil








Keine Frage, dieser Mann

bringt auch viele Männerherzen zum Schmelzen. Auch wenn kaum anzunehmen ist, dass er wirklich schwul ist

- Träumen wird Mann ja noch dürfen! Auf jeden Fall ist Adrian Sutil - genauso wie sein mit Top-Model Nicole Scherzinger liierter Kollege Lewis Hamilton - ein starker Grund für Schwule, sich bei Gelegenheit auch mal Autorennen anzuschauen.

Monday, December 22, 2008

Snowpride mit Trapez-Supertalent Christoph Haese!

Dieses Event sollte Mann sich im neuen Jahr auf garkeinen Fall entgehen lassen:

Für Kribbeln im Bauch sorgt dann noch Christoph Haese. Der aus der RTL Show „Das Supertalent“ bekannte Trapez-Künstler wird in luftiger Höhe seine atemberaubende Trapezdarbietung präsentieren. Wenn Christoph hoch oben in der Kuppel von Wuze Town ohne Netz und doppelten Boden am Trapez schwingt, wird allen der Atem stocken.

Monday, November 10, 2008

Atemberaubend und schön

Das anmutige Schönheit mit gewagter Artistik verbindende Supertalent Christoph Haese, ein junger Artist aus Berlin, ist das absolute Highlight der aktuellen Staffel - und natürlich bekommt so ein Sahneschnittchen s-u-l-Support! Am Samstag Anrufen, Leute!!!

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Tuesday, September 23, 2008

Gesellschaftspolitisch amputierter Libertarismus ist zum Scheitern verurteilt

Der Herausgeber der notorisch homosexuellenfeindlichen Rechtspostille "eigentümlich frei", André F. Lichtschlag, gibt uns mal wieder eine Kostprobe seines klein-klein-kleinstbürgerlichen Weltbildes:

"Als wenn es in Zeiten, in denen die letzten Produktiven aus dem sterbenden Mittelstand mental wie wirtschaftlich zu Staatssklaven degenerieren, keine wichtigeren Fragen gäbe als Drogenlegalisierung oder Homoehe."

Einer seiner Leser gibt ihm darauf die richtige Antwort:

"Warum sollte man die Teile der produktiven Mittelschicht, die gelegentlich zu illegalen Drogen greifen und/oder homosexuell sind, ohne Not verprellen? Und seit wann ist es libertär, für andere zu entscheiden, was für sie am wichtigsten ist?
Ein politischer Libertarismus, der über die Köpfe der Menschen hinweg Prioritäten setzt und Teile seiner eigenen Lehre verleugnet, nur weil er meint, sich den freiheitsfeindlichen Vorbehalten bestimmter Kreise anbiedern zu müssen, ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Und das ist auch gut so."

Friday, August 29, 2008

Wäre Homosexualität von der Natur nicht gewollt, wäre sie längst ausgestorben

Wie raffiniert die Natur das homosexuelle "Fortpflanzungsmanko" kompensiert, berichtet die aktuelle Weltwoche:

"Die Evolutionsbiologen interessiert an der Homosexualität vor allem eines: dass es sie gibt, obwohl es sie nach den Grundannahmen dieser Fachdisziplin gar nicht geben dürfte. Laut Darwin haben nur solche Erbfaktoren Bestand, die den Fortpflanzungserfolg und die genetische Fitness ihrer Träger steigern. Das Bedürfnis, Sex mit Angehörigen des eigenen Geschlechtes zu haben, ist aber kein gutes Rezept zum Kinderkriegen. Die Ergebnisse einer grossangelegten neuen Studie aus Australien bieten jetzt eine Erklärung für das darwinsche Paradox: Die homosexuelle Disposition überdauert deshalb im Erbpool, weil sie in niedriger Dosierung die sexuelle Anziehungskraft - und damit die genetische Fitness - in der heterosexuellen Verwandtschaft erhöht."

Tuesday, August 19, 2008

The Difference between a Morality of Joy and a Morality of Misery

Via Live, Love and Liberty (linkslibertäres Blog):


The Morality of Misery: Death to Anti-Gay Bigotry


You can tell the difference between two different senses of life by looking at what imagery evokes moral horror in people who hold one of the two. This point was violently driven home to me by the backlash to the California Supreme Court ruling that legalized gay marriage.


Who was celebrating? Not the social conservatives. In fact, the specter of gay couples with government issued marriage licenses, and the benefits that come with them motivated social conservatives to put the question to the vote. These miscreants rushed to acquire the signatures necessary to put the proposal that the California constitution be amended to stipulate that marriage is only between a man and a woman on the November ballot.


And this tells me a lot about their sense of life. It tells me that they prefer misery to joy when their god demands it. It tells me that they cannot truly understand the joy of liberty, because their entire perspective on the world is motivated by fear and obedience to a conservative god.


How can a person who believes the good is achieved via obedience understand the beauty of romantic love outside of narrowly circumscribed limits?


They just can’t do it very easily.


Every time you hear somebody preach about the “evil” of government recognized same sex marriage, you should watch this video.


And be reminded that what you’re watching is what they say is immoral.


Contrast this spirit with that of the couples enjoying their romance and marriage in the video.


It’s the difference between a morality of joy and a morality of misery.



Liberales Fazit: "If you don’t believe in same-sex marriage, then don’t marry somebody of the same sex." (Wanda Sykes).

Konservative Kriege


Saturday, August 16, 2008

Gay-Ikone Cristiano Ronaldo

Dass es unser Liebling geworden ist, erfreut, aber überrascht nicht wirklich: Cristiano Ronaldo wurde jetzt bei einer Umfrage unter 3000 Männern zur "ultimativen Schwulen-Ikone" gewählt.



Eine Sprecherin des die Votings durchführenden Internet-Portals http://www.gaygolddiggers.uk.com/ erklärte: „Ronaldos Körper, sein schwarzes Haar, seine leuchtend weißen Zähne und sein Schmuck haben ihn bei der Abstimmung nach vorne gebracht. Er sieht aus wie der Traum-Mann für jeden Schwulen. Und jede Frau...“



Das können wir nur unterschreiben!




Sunday, July 06, 2008

Mignon

Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!
Allein und abgetrennt
Von aller Freude,
Seh' ich an's Firmament
Nach jener Seite.
Ach! der mich liebt und kennt,
Ist in der Weite.
Es schwindelt mir, es brennt.
Mein Eingeweide.
Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!


Johann Wolfgang von Goethe

Friday, June 20, 2008

"Es gibt keine schwulen Fußballer!"

Und homosexuelle Iraner übrigens auch nicht! Wie sich die Denkstrukturen von Ahmadinedschad, Christoph Daum und Mario Basler doch gleichen!

Quousque tandem? Wann endlich fällt das große Tabu "Homosexualität und Fußball"? Gestern abend bei JBK-Urlaubsvertretung Markus Lanz wurde allenfalls um den heißen bzw. warmen Brei herumpalavert. Wann endlich wird das Mittelalter aus unseren (auch von homosexuellen Steuerzahlern mitfinanzierten) Stadien und Fußballvereinen verbannt?

Es gilt die offene Gesellschaft zu verteidigen - gegen eine neue Leitkultur aus Deutschlandwahn und Homophobie!

Wednesday, June 18, 2008

Was heißt eigentlich "Faschismus"?

Eine Begriffsbestimmung aus entschieden liberaler Sicht findet sich in der Ökonomischen Enzyklopädie der "Library of Economics and Liberty":



Fascism

by Sheldon Richman

The best example of a fascist economy is the regime of Italian dictator Benito Mussolini. Holding that liberalism (by which he meant freedom and free markets) had "reached the end of its historical function," Mussolini wrote: "To Fascism the world is not this material world, as it appears on the surface, where Man is an individual separated from all others and left to himself.... Fascism affirms the State as the true reality of the individual."

This collectivism is captured in the word fascism, which comes from the Latin fasces, meaning a bundle of rods with an axe in it. In economics, fascism was seen as a third way between laissez-faire capitalism and communism. Fascist thought acknowledged the roles of private property and the profit motive as legitimate incentives for productivity—provided that they did not conflict with the interests of the state.

Fascism in Italy grew out of two other movements: syndicalism and nationalism. The syndicalists believed that economic life should be governed by groups representing the workers in various industries and crafts. The nationalists, angered by Italy's treatment after World War I, combined the idea of class struggle with that of national struggle. Italy was a proletarian nation, they said, and to win a greater share of the world's wealth, all of Italy's classes must unite. Mussolini was a syndicalist who turned nationalist during World War I.

From 1922 to 1925, Mussolini's regime pursued a laissez-faire economic policy under the liberal finance minister Alberto De Stefani. De Stefani reduced taxes, regulations, and trade restrictions and allowed businesses to compete with one another. But his opposition to protectionism and business subsidies alienated some industrial leaders, and De Stefani was eventually forced to resign. After Mussolini consolidated his dictatorship in 1925, Italy entered a new phase. Mussolini, like many leaders at this time, believed that economies did not operate constructively without supervision by the government. Foreshadowing events in Nazi Germany, and to some extent in New Deal America, Mussolini began a program of massive deficit spending, public works, and eventually, militarism.

Mussolini's fascism took another step at this time with the advent of the Corporative State, a supposedly pragmatic arrangement under which economic decisions were made by councils composed of workers and employers who represented trades and industries. By this device the presumed economic rivalry between employers and employees was to be resolved, preventing the class struggle from undermining the national struggle. In the Corporative State, for example, strikes would be illegal and labor disputes would be mediated by a state agency.

Theoretically, the fascist economy was to be guided by a complex network of employer, worker, and jointly run organizations representing crafts and industries at the local, provincial, and national levels. At the summit of this network was the National Council of Corporations. But although syndicalism and corporativism had a place in fascist ideology and were critical to building a consensus in support of the regime, the council did little to steer the economy. The real decisions were made by state agencies such as the Institute for Industrial Reconstruction (Istituto per la Ricosstruzione Industriale, or IRI), mediating among interest groups.

Beginning in 1929, in preparation for achieving the "glories" of war, the Italian government used protectionist measures to turn the economy toward autarchy, or economic self-sufficiency. The autarchic policies were intensified in the following years because of both the depression and the economic sanctions that other countries imposed on Italy after it invaded Ethiopia. Mussolini decreed that government bureaus must buy only Italian products, and he increased tariffs on all imports in 1931. The sanctions following the invasion of Ethiopia spurred Italy in 1935 to increase tariffs again, stiffen import quotas, and toughen its embargo on industrial goods.

Mussolini also eliminated the ability of business to make independent decisions: the government controlled all prices and wages, and firms in any industry could be forced into a cartel when the majority voted for it. The well-connected heads of big business had a hand in making policy, but most smaller businessmen were effectively turned into state employees contending with corrupt bureaucracies. They acquiesced, hoping that the restrictions would be temporary. Land being fundamental to the nation, the fascist state regimented agriculture even more fully, dictating crops, breaking up farms, and threatening expropriation to enforce its commands.

Banking also came under extraordinary control. As Italy's industrial and banking system sank under the weight of depression and regulation, and as unemployment rose, the government set up public works programs and took control over decisions about building and expanding factories. The government created the Istituto Mobiliare in 1931 to control credit, and the IRI later acquired all shares held by banks in industrial, agricultural, and real estate enterprises.

The image of a strong leader taking direct charge of an economy during hard times fascinated observers abroad. Italy was one of the places that Franklin Roosevelt looked to for ideas in 1933. Roosevelt's National Recovery Act (NRA) attempted to cartelize the American economy just as Mussolini had cartelized Italy's. Under the NRA Roosevelt established industry-wide boards with the power to set and enforce prices, wages, and other terms of employment, production, and distribution for all companies in an industry. Through the Agricultural Adjustment Act the government exercised similar control over farmers. Interestingly, Mussolini viewed Roosevelt's New Deal as "boldly... interventionist in the field of economics." Hitler's nazism also shared many features with Italian fascism, including the syndicalist front. Nazism, too, featured complete government control of industry, agriculture, finance, and investment.

As World War II approached, the signs of fascism's failure in Italy were palpable: per capita private consumption had dropped to below 1929 levels, and Italian industrial production between 1929 and 1939 had increased by only 15 percent, lower than the rates for other Western European countries. Labor productivity was low and production costs were uncompetitive. The fault lay in the shift of economic decision-making from entrepreneurs to government bureaucrats, and in the allocation of resources by decree rather than by free markets. Mussolini designed his system to cater to the needs of the state, not of consumers. In the end, it served neither.

About the Author
Sheldon Richman is the editor of Ideas on Liberty and is a senior fellow with the Future of Freedom Foundation. He is a lecturer and author of articles on the New Deal era, American foreign policy, and international trade.

Further Reading

Basch, Ernst. The Fascist: His State and His Mind. 1937.

Flynn, John T. As We Go Marching. 1944. Reprint. 1973.

Laqueur, Walter, ed. Fascism: A Reader's Guide. 1978.

Mussolini, Benito. Fascism: Doctrine and Institutions. 1935. Reprint. 1968.

Pitigliani, Fauto. The Italian Corporative State. 1934.

Thursday, May 29, 2008

Israels Super-Cutie Boaz Mauda

Der akustische und optische Höhepunkt beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) war ohne jeden Zweifel Boaz Mauda:




Die s-u-l-Wertung: Douze Points pour Israël!

Hier sein grandios gesungener Titel "The Fire In Your Eyes":



Eurovision Finale- ISRAEL 2008 live - MyVideo

Tuesday, March 25, 2008

"Voll schwul ey!"

"Was nicht der eigenen Facon entsprach, sollte rasiert werden. Und so geschah's, das wissen wir, und es traf auch die bürgerlichen Juden, welche glaubten, mit Antisemitischem könnten sie nicht gemeint sein. Das wiederum verhält sich auch bei der Schulhofrede gegen Homosexuelle so. Das darf man sich zumuten, hört man Jugendlichen in der Donauschule zu in Berlin-Neukölln und in der Rütlischule, der berühmten, ohnehin. Niemand dort, hat er oder sie auch nur den allerleisesten Selbstverdacht in dieser Hinsicht, gibt sich als schwul zu erkennen - besser nicht, bloß unversehrt bleiben -, aber der anders begehrende Mann beschäftigt die Fantasie krass. Schwul - das ist der Schwächere. Wer glaubt, es sei nicht so gemeint, will den hassenden Inhalt nicht sehen und verkleidet Verständnis für die armen Jungs in sozialpädagogische Rhetorik. Im wahren Leben ist es alles eben so gemeint. Und würde die Vokabel nicht schwul, sondern jüdisch lauten, wäre das Geschrei groß."



Jan Feddersen in der heutigen taz über das allgemeine Beschwichtigungsgeschwätz gegenüber wachsender Homophobie in gewissen Parallelgesellschaften.

Wednesday, March 19, 2008

Wider die Natur?

Der libertäre Theoretiker ("Das libertäre Manifest") Stefan Blankertz schreibt auf der Freiheitsfabrik zum in christlich-konservativen (und neuerdings auch in rechtslibertären) Kreisen immer wieder neu variierten "Widernatürlichkeitsargument" gegen Homosexualität:


"Das letzte Kapitel von Jörg Guido Hülsmanns Buch “Ordnung und Anarchie” (Grevenbroich 2007), “Wider die Homo-Ehe” (S. 133ff), reizt mich zu ein paar Bemerkungen. Guido wirft Ratzinger (zum Zeitpunkt des Verfassens noch Kardinal) vor, mit seiner Ablehnung der (staatlich sanktionierten) Homo-Ehe nicht weit genug gegangen zu sein, denn auch die heterosexuelle Ehe dürfe nur religiös, nicht aber staatlich abgesegnet werden. Es ist vollkommen unerheblich, ob Guido mit den Argumenten des Kardinals – im Wesentlichen die Leier von der Widernatürlichkeit der Homosexualität – sympathisiert oder nicht, denn solange er (bzw. der Kardinal) Homosexualität nicht (gesetzlich) verbieten will, ist libertär gesehen die Welt in Ordnung. Jeder Mensch hat das Recht, mit sich und mit zustimmenden Personen beliebig zu verfahren, ebenso wie jeder Mensch das Recht hat, Kritik zu üben, solange keine (gewaltsame resp. gesetzliche) Intervention vorgenommen wird.

Allerdings übersieht Guido meines Erachtens, dass die Kirche die gesetzliche Verweigerung der Homo-Ehe aus internen disziplinarischen Gründen braucht. Der Kardinal ist nicht nur “nicht konsequent” genug gewesen, um von der Ablehnung der staatlichen Homo-Ehe zur Ablehnung der staatlichen Ehe überhaupt zu gelangen, sondern er braucht den Unterschied: Es wären nämlich viele katholische Pfarrer bereit, homosexuelle Paare zu trauen. Wenn es keine staatlichen Eheregeln gäbe, an die sich das katholische Eherecht anlehnte, wäre das Sakrament gültig, unabhängig davon, ob es gegen Kirchenrecht verstößt. Denn dies ist eine der praktischen anarchischen Aspekte des Katholizismus, dass trotz der kirchlichen Hierarchie nicht einmal der Papst ein Sakrament aufheben kann, das eine kirchenrechtlich korrekt geweihte Person vornimmt. Sakramente kommen direkt von Gott, nicht vermittelt über die Kirchenhierarchie. Insofern würde die Aufhebung der staatlichen Eheregeln zugleich ein Zusammenbruch des innerkirchlichen Verbots von Homo-Ehe nach sich ziehen. Die Position des Kardinals ist also eine, die die Repression des Staates benutzt, um innerkirchliche Disziplinierung zu erreichen. Er denkt sehr konsequent. Konsequent machtpolitisch. Und nicht religiös. Leider.

Unabhängig davon ist die Rede von der Widernatürlichkeit der Homosexualität, wie sie der Kardinal bekräftigt hat, alles andere als katholisch.

1. Sofern mit “natürlich” gemeint ist: “kommt in der nicht-menschlichen Natur nicht vor”, ist Homosexualität nicht widernatürlich. Ein gutes Kompendium zu diesem Thema ist Volker Sommers “Wider die Natur: Homosexualität und Evolution” (er ist Theologe und Primatologe, Ausrichtung: Soziobiologie). Das wusste man auch schon im Mittelalter (z.T. allerdings mit fehlinterpretierten Beispielen, so wurden angenommen, Hasen würden auch homosexuell verkehren).

2. Eine Handlung ist nicht darum automatisch erlaubt, weil sie “natürlich” ist. Wenn Thornhill und Palmer Recht haben, dass Vergewaltigung eine “natürliche” (in der
nicht-menschlichen Natur regelmäßig vorkommende) Fortpflanzungsstratege ist (die Gleichsetzung von bestimmten Fortplanzungsstrategien mit Vergewaltigung ist allerdings zur Recht umstritten), dann würde trotzdem unter Menschen Vergewaltigung nicht zu rechtfertigen sein.

3. Viele Tätigkeiten des Menschen, wie z.B. das Schreiben, sind widernatürlich in dem Sinne, dass sie nicht in der übrigen Natur vorkommen.

4. Der Zölibat ist widernatürlich. Thomas von Aquin fragt deswegen auch fast verzweifelt, ob denn das Ideal der Jungfräulichkeit überhaupt erlaubt (!) sei. Er kommt zu dem Schluss: Ja mit starken Einschränkungen, und ja mit Gottes Hilfe. (Anmerkung: “Jungfräulichkeit” ist in diesem Zusammenhang kein Hinweis darauf, dass nie im Leben geschlechtlich verkehrt wurde. Viele mittelalterlichen “Jungfrauen” waren Witwen und Witwer, die viele Kinder gezeugt hatten. Genauso wie “zölibatär” in der 2. Hälfte des Mittelalters – in der ersten galt der Zölibat nicht durchgängig, er wurde erst im Laufe des 12. Jahrhunderts flächendeckend durchgesetzt – eher nur den Ausschluss von Verheiratung, nicht aber den Verzicht auf Geschlechtsverkehr bedeutete.)

5. Schon Augustinus wusste, wie stark der Geschlechtstrieb natürlicherweise ist: “Verbietet die Prostitution und die Welt wird im Chaos versinken.” Die mittelalterlichen Ärzte waren der Meinung, Enthaltsamkeit würde schwere, mitunter tödlich (!) verlaufende Krankheiten nach sich ziehen (so, und was ist dann an Wilhelm Reich so anstößig?). Nur speziell ausgewählte Personen, denen Gott gegen die Natur zu einem keuschen Leben verhülfe, seien ausgenommen.

6. Die Einschränkung von Sexualität auf Fortpflanzung ist eher evangelisch als katholisch, jedenfalls wenn ich hier ein wenig einseitig Thomas von Aquin als wichtigsten katholischen Kirchenlehrer einsetzen darf. Sterile Ehen sind gültig. Eine Ehe ohne Geschlechtsverkehr ist “eigentlich” ungültig – eine “Josephsehe” ist nur dann gültig, wenn sichergestellt ist, dass beide Partner aus freien Stücken dem Verzicht auf Geschlechtsverkehr zugestimmt haben. Der eheliche Geschlechtsverkehr ist nach Thomas der Urgrund der Ehe und Zeichen der Verbundenheit der Eheleute. Eine Gründung im Wunsch nach Fortplanzung besteht nicht, denn ob ein Kind gezeugt würde, läge sowieso in Gottes Hand. Das ist konsequent gedacht: Falls die Ehe nur auf Zeugung von Nachwuchs und der Sicherung von dessen Aufzucht gerichtet sei, so sagt Thomas ausdrücklich, dann müsste sie ja nach den Wechseljahren der Frau und dem Erwachsenwerden der Kinder aufhören zu bestehen. Naturrechtlich sieht Thomas das auch so – das Sakrament der Ehe geht allerdings über die Natur hinaus (und ist im Gegenzug dann aber nicht mehr universell gültig, sondern nur für die Gläubigen).

7. Was bedeutet das alles für die katholische Auffassung zur Homosexualität? Ich als Katholik und Thomist meine, dass die Pfarrer Recht haben, die homosexuellen Paaren den kirchlichen Segen geben. Sie sind die Träger des wahren Katholizismus."

Saturday, March 01, 2008

Hate-Crime-Welle in den USA

Christian Hoffmann von den radikalliberalen Paxxis über eine besonders schockierende Tat in einem in den USA derzeit grassierenden Klima der Intoleranz:

"DAS, verehrte PC-Verächter, ist der Grund, warum ich die Political Correctness als zivilisierenden Einfluss auf das gesellschaftliche Zusammenleben lobe. Wie sehr muss das Bewusstsein eines 14jährigen von Hass und Ressentiments durchtränkt sein, um ein harmloses Liebesgeständnis - sofern man es überhaupt als solches bezeichnen kann - zum Anlass zu nehmen, einen Menschen zu erschiessen? Wie sehr muss Homosexualität als etwas furchtbares, verächtliches, ja hassenswertes gesehen werden?

Und natürlich wird dieser Hass, werden diese Ressentiments durch Äusserungen erzeugt und gefüttert, die Homosexualität stigmatisieren, sie lächerlich machen, sie in den Schmutz ziehen. Eine Gesellschaft, die ein Interesse an einem offenen, friedlichen und zivilisierten Zusammenleben hat, muss darum Hass unmissverständlich entgegentreten, wo er sich äussert. Personen, die Hass gegen andere Individuen und Gruppen schüren, sollten von ihren Mitmenschen in ihre Schranken verwiesen, und ja, notfalls auch aus der sozialen Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Jedesmal, wenn rechtskonservative Sesselpfurzer von dem “Recht” auf eine rassistische oder homophobe Gesinnung nölen, wenn sie sich darüber echauffieren, dass Dumpfbacken wie Martin Hohmann oder Eva Herman für verletzende Ausfälle kritisiert werden, sollte man ihnen die Bilder von Opfern wie Lawrence King entgegenhalten. Der Hass, der in den Köpfen beginnt, und sich über die Sprache fortpflanzt, tötet am Ende unschuldige Menschen.

Wer das nicht einsehen will, wer also darauf besteht, hasserfüllte Gedanken zu verbreiten, hat dazu sicher ein Recht - bei sich, in den eigenen vier Wänden, mit dem eigenen Eigentum. Aber er soll nicht erwarten können, von seinen Mitmenschen, der Gesellschaft Toleranz oder gar Akzeptanz zu erfahren. Im Gegenteil, er muss damit rechnen müssen, entschieden kritisiert und zurückgewiesen zu werden. Dieses zivilisatorische Grundverständnis ist es, das reaktionäre Kreise mit der vermeintlichen “Diktatur der Political Correctness” kritisieren."

Klare, wahre und richtige Worte!

Friday, February 29, 2008

Happy Birthday, Antonio Sabato jr.!

Antonio Sabato jr., der feuchte Traum aller gay men wird heute 36! Geboren ist das in Homo-Kreisen wegen seiner Freizügigkeit und Schwulenfreundlichkeit bekannte und überaus beliebte italo-amerikanische Sahneschnittchen am 29. Februar 1972 in Rom. Bildlein zum Schmachten gibt es hier.

Der Arme kann übrigens, da er an einem 29. Februar das Licht der Welt erblickte, nur aller vier Jahre Geburtstag feiern!

Monday, February 25, 2008

James Marsden - bunt und in Farbe

gibt's hier!

Das aktuelle Interview, in dem unser Traummann James über seinen aktuellen Erfolg mit "27 Dresses" , seine eigene Hochzeit und seinen Traum von der großen Frank-Sinatra-Rolle plaudert, gibt es hier!

Friday, February 22, 2008

Männerfußball und Homophobie

"Immer noch wird in den Bundesligastadien „schwul“ oder „Schwuler“ in der Absicht gegrölt, gegnerische Spieler und Fans herabzuwürdigen, und immer noch gilt es – nicht nur hierzulande – als nahezu undenkbar, dass ein Fußballprofi offen schwul lebt, ja, dass es überhaupt schwule Berufskicker gibt. Inzwischen lassen zwar einige Spieler zaghafte Ansätze eines Problembewusstseins erkennen und hat die Zahl der Veröffentlichungen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen, deutlich zugenommen. Doch während die – möglichen und tatsächlichen – Folgen eines öffentlichen coming out bezahlter Balltreter mittlerweile auch in auflagenstarken Medien erörtert werden, machen die meisten um die Frage, warum sich die Homophobie gerade im (Männer-) Fußball weiterhin nahezu umgehemmt austoben kann, zumeist einen großen Bogen."


Blogger Lizas Welt geht in seinem sehr empfehlenswerten Text "Fottball's coming out" der Frage nach, "warum gerade der Männerfußball noch immer ein solcher Hort der Homophobie ist und weshalb er der gesellschaftlichen Entwicklung dermaßen hinterherhinkt."

Wednesday, February 06, 2008

Friday, February 01, 2008

Gay-Support für Barack Obama






















Der jüngste (und homofreundlichste) Kandidat im Rennen um das Weiße Haus, der Senator aus Illinois, Barack Obama, bekommt offenbar auch jede Menge Unterstützung aus der schwulen Community. Es bleibt spannend, mindestens noch bis zum Super-Tuesday.

Mehr Infos zu den Primaries hier!

Saturday, January 26, 2008

TV-Blockbuster mit Kostja Ullmann in der Hauptrolle!

Morgen abend hat ihn nicht nur der Männer-Radar auf dem Schirm, sondern ein Millionenpublikum: Kostja Ullmann, der neue aufgehende Stern des deutschen Films! Im ostalgiefreien Mauer-Drama "Das Wunder von Berlin" spielt er stark und überzeugend die Hauptrolle des vom Regime auf Linientreue abgerichteten DDR-Grenzsoldaten am Vorabend der "Wende". Ein TV-Event erster Güte, das Authentizität vermittelt und zugleich Hochspannung verspricht.

Die FAZ schreibt:



Kostja Ullmann, der im Film die Wandlung des rebellischen Jugendlichen zum, subjektiv empfunden, verantwortlichen Beschützer der Frauen und Kinder des DDR-Staates glaubwürdig spielt, steht mit seiner Rolle als Marco Kaiser gleichsam in Gegenrichtung zur Gesamtheit der Bewegungen, die man „Zeitläufte“ nennt. Während um ihn herum mit dem Vertrauen ihrer Bürger der Arbeiter- und Bauernstaat den Bach runtergeht, bekommt er trotz des Einflusses seiner kritischen Freundin Anja (Karoline Herfurth) durch den Major Wolf (André Hennicke)Geschmack an den Parolen der Landesverteidigung.



Kostja Ullmann über seine Rolle als "Marco Kaiser":



"Am Anfang ist Marco ein Punk, weil er damit seinen Vater ziemlich erfolgreich ärgern kann. Punk sein, heißt für ihn Gefühle äußern dürfen, sagen was man denkt, tun was man will. Es heißt aber auch: nicht mehr funktionieren zu müssen, wie er als Jugendlicher in der Schwimmschule funktionieren musste - die große Olympiahoffnung seiner Eltern. Anja ist Marcos große Liebe und sie gibt ihm den Anstoß, über konkrete Lebensziele nachzudenken. Den NVA-Dienst findet er zuerst langweilig und albern, weil es dort wieder um dieses Funktionieren geht. Erst der Major Wolf weckt seinen Ehrgeiz, Verantwortung zu übernehmen, für etwas einzustehen. Marco glaubt an den Sozialismus, bis er erkennt, dass ausgerechnet Wolf seinen eigenen Ansprüchen nicht genügt. Ein herber Rückschlag für Marco, gleichzeitig aber auch der Beginn einer Neubesinnung."

Wednesday, January 23, 2008

Heath Ledger R.I.P.

Der populäre Hollywood-Schauspieler Heath Ledger ist heute im Alter von nur 28 Jahren von uns gegangen. Tief bewegt nehmen wir Abschied von einem hochtalentierten jungen Mann, der sich vor allem durch seine Rolle als schwuler Cowboy in dem bewegenden Drama Brokeback Mountain unvergeßlich in die Herzen der gay community gespielt hat. Wir alle wissen, was wir ihm, der sich dem bigotten Meinungsklima im Amerika der Bush-Ära nicht beugte, zu verdanken haben. Heath, wir werden Dich nie vergessen! Danke!

Tribute to Heath Ledger:


Monday, January 21, 2008

Homosexualität als "kapitalistische Degeneration"

So jedenfalls sieht es das Castro-Regime auf Kuba - wo die Verfolgung und Verfemung von Schwulen bis heute anhält! Der morgen abend um 22.50 Uhr auf dem RBB ausgestrahlte Film "Bevor es Nacht wird" erzählt die bewegte Lebensgeschichte des kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas und dessen Suche nach künstlerischer, politischer und sexueller Freiheit. Mit atemberaubenden Aufnahmen von Wäldern und Landschaften findet Regiseur Julian Schnabel als malender Filmemacher und filmender Maler immer wieder ein visuelles Äquivalent zur verspielten, vieldeutigen Sprache von Arenas' 1993 postum publizierten Memoiren, auf denen der Film basiert. Javier Bardem, der zuletzt in Alejandro Amenábars mit dem "Oscar" ausgezeichneten Drama "Das Meer in mir" brillierte, spielt den lebenshungrigen Schriftsteller mit großer Überzeugungskraft und wurde für den "Oscar" nominiert. Johnny Depp, der gleich zwei Cameoauftritte hat, und Sean Penn verleihen dem visuell berauschenden Film zusätzlichen Glanz.

Wednesday, January 09, 2008

Ron Paul














„Seit Kennedy gab es nicht mehr so eine idealistische, junge und allumfassende Gefolgschaft hinter einem einzelnen Herausforderer.“ Dieser Satz aus dem in London erscheinenden Daily Telegraph ist zwar auf den Demokraten Barack Obama gemünzt. Er könnte aber mindestens genauso gut, vielleicht sogar mit noch größerer Berechtigung, auf den erzliberalen, von den mainstream-Medien diesseits wie jenseits des Atlantik jedoch totgeschwiegenen, weil in kein herkömmlich-abgegriffenes Schema passenden Republikaner Ron Paul passen – dem legitimen Erben Barry Goldwaters.

Friday, January 04, 2008

Kostja Ullmann auf arte

S-u-l-Liebling Kostja spielt heute um 20.40 auf arte in "Die Zeit die man Leben nennt" die Hauptrolle in einem "kitsch- und klischeefreien Behindertendrama" (Neue OZ) der Regisseurin Sharon von Wietersheim. Der Film hat ausgezeichnete Kritiken, man darf also gespannt sein.

Am 27.01. ist er übrigens ebenfalls in einer Hauptrolle zu sehen: in dem Streifen "Das Wunder von Berlin" im ZDF.

P.S. zu James Marsden

Via Tom Chatt :

(A footnote on James Marsden: He must have shaved a dozen times a day making this film to be so Disney-princely-smooth! I have to say, I'm quite impressed with his versatility as an actor, from X-Men to Heights, The Notebook to Hairspray, 24 Days to Enchanted, he's really explored a broad range of roles. And it doesn't hurt that he's gorgeous and adorable. Which certainly made him pack an extra charge as a Disney prince come-to-life. For me, and I suspect for a great many gay men, the Disney prince is a powerful archetype. As a child, years before I knew I was gay or understood anything about that, as I watched Disney movies, on some deep subconscious level, I desperately wanted my prince to come someday. A Disney prince is a symbol that resonates deep, so to see one come to life, even in a parodical way, connected with some deep feelings. I would so wake up if James Marsden kissed me!)

Friday, December 21, 2007

Märchenhaft


Was wäre Weihnachten ohne Süssigkeiten? Eine besondere Süssigkeit bringen die Disney-Filmstudios gerade richtig zur Weihnachtszeit in die Kinos. Der Märchenfilm "Verwünscht" (müsste er nicht auf deutsch "Verwunschen" heißen?) erfüllt alle Kriterien, ein für ein weihnachtliches romantic movie. Verzaubern dürfte dabei die Gay Community vor allem der zum Dahinschmelzen gutaussehende und wie immer sangesfreudige James Marsden (der gerade erst in "Hairspray" begeisterte) in der Rolle des Prinzen Edward von Andalasia. Eine gelungene Mischung aus Romanze und Parodie, Spielfilm und Animation, Musical und Abenteuer und mit dem gehörigen Schuss Selbstironie. Resümee: erwärmt das Herz wie der Glühwein den Körper!

Und im neuen Jahr gibt's schon im Februar ein Wiedersehen mit James Marsden!

Thursday, December 13, 2007

Neues libertäres Projekt

Die Nachfrage nach einem kompromißlos liberalen Printmedium, aber ohne regelmäßige Nazometer-Ausschläge ist offenbar in den letzten Wochen starkt angestiegen. Nun haben sich einige ehemalige ef-Autoren und -Leser zusammengefunden, um etwas Neues aus der Taufe zu heben. Der-Markt.com, wie der Arbeitstitel zunächst heißen soll, verspricht die Lücke zu schließen, die seit der Zeit klafft, da man andernorts "Hoppe-Hoppe-Reiter" spielt.

Sollten die Erfinder mit ihrer Idee Erfolg haben, gäbe es auch im deutschsprachigen Raum wieder etwas jenseits von steriler Parteipresse und angebräuntem lunatic fringe. Zeit wird's!

Der-Markt.com ist übrigens kein "closed shop" - neue Autoren mit frischen Ideen, klugen Gedanken und einer lockeren Schreibe sind immer willkommen!

Tuesday, November 06, 2007

FRONT: mehr als nur Schwulsein

Das ist das Motto des neuen, sehr ansprechend gestalteten Männermagazins FRONT, das jetzt an allen gutsortierten Kiosken erhältlich ist. Die Herausgeber erklären die Philosophie ihres Blattes:

"Ein Magazin, das 2007 schwulen Lifestyle abbilden will, das ganz vorne sein will, muss sich breiter aufstellen. Noch ein Magazin über CSD und Ledertreffen, so berechtigt das alles ist, braucht – mit Verlaub – kein Mensch. Das Leben schwuler Männer geht weit darüber hinaus. Die meisten sehen sich schon lange nicht mehr am Rande der Gesellschaft, sondern an vorderster Front des kulturellen Mainstreams. Dort leben und arbeiten sie, bereichern Wirtschaft, schöpfen Mode, pflegen Lebensstil und schaffen Kultur – und wollen sich nicht länger auf ihr Schwulsein beschränken lassen.

Sie leben offen und sie sind offen. Genau so offen übrigens, wie die wachsende Zahl von nicht-schwulen Männern, die nach neuen Wegen suchen, um ihr Leben zu leben, abseits der eingetrampelten Pfade traditioneller Rollenbilder. Wir alle zusammen sind: die Neuen Männer.

Mehr als nur Schwulsein: Das ist das FRONT-Konzept. Wir schauen über den Tellerrand, weil das schon immer spannender war, als im eigenen Saft zu schmoren. Diese Idee hat von Anfang an renommierte Autoren und Fotografen überzeugt, und darum schreiben und fotografieren sie für uns. Und bringen von der Mode- und Lifestyle-, Kultur- und Gesellschaftsfront jeden Monat das Beste von dem mit, was uns Neue Männer interessiert."



Auf jeden Fall ein sympathisches modernes Magazin, das Kurzweil verspricht. Die erste Ausgabe mit Sahneschnittchen Kostja Ullmann als Interviewpartner und Dressman macht jedenfalls Appetit auf mehr!

Monday, November 05, 2007

Rechter Szeneapplaus

sollte ef-Herausgeber Lichtschlag weder überraschen noch dürfte er ihm allzu unangenehm sein. Der Grevenbroicher Verleger ist längst ein gerngesehener Gast in allen schmuddeligen rechten Szenegassen.
Lichtschlag, Kewil, Kositza - da wächst zusammen, was eh schon lange zusammengehört. Eine rechtsrechte Allianz der Freiheitsfeinde.

Es ist dabei übrigens völlig unerheblich, ob Lichtschlag aus purem Opportunismus oder aus Überzeugung hemmungslos mit der deutschen Rechten anbandelt. Das traurige Ergebnis ist, dass der deutschsprachige Liberalismus um eine publizistische Stimme ärmer ist und die Rechten um einen Trommler reicher.

Friday, October 12, 2007

Aus dem Archiv: Christian Hoffmann über Homo-Ehe und Etatismus

Die Homo-Ehe und der Etatismus*

Von Christian Hoffmann

Die Vereinigten Staaten von Amerika befinden sich im Krieg! Im Krieg nicht etwa mit Saddam Hussein oder Osama bin Laden. Nein, ein Kulturkrieg tobt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dabei geht es keinesfalls, wie man vielleicht annehmen könnte, um die vermeintliche Schicksalsfrage, ob nun der hagere Ostküstendoyen, Senator John Kerry, oder der burschikose texanische Cowboy, der amtierende Präsident George W. Bush, nach dem Jahr 2004 das bedeutendste politische Amt der Welt wird innehaben können. Vielmehr geht es um die, nach den Worten der First Lady Laura Bush, „sehr, sehr schockierende“ Frage, ob zwei Menschen sich im Bund der Ehe vereinigen können, oder besser dürfen. „Zwei Menschen“ wohlgemerkt, was in diesem Fall auch zwei Herren oder zwei Damen der Schöpfung einschliessen würde.
Seit im Jahre 2000 der damalige Gouverneur des US-Bundesstaates Vermont, Howard Dean (in etwa der Oskar Lafontaine der amerikanischen Demokraten), sogenannte „Civil Unions“ (Eingetragene Lebenspartnerschaften) für homosexuelle Paare legalisierte, rollt die Debatte über Sinn und Unsinn der Homo-Ehe wie eine Lawine über das Land. Letzter Höhepunkt in diesem Schlagabtausch war eine Entscheidung des Supreme Judicial Courts des US-Bundesstaates Massachusetts im letzten November, welche das Vorenthalten des vollen Eherechts gegenüber Homosexuellen für nicht verfassungsgemäss erklärte und die unmittelbare Einführung eines solchen Rechts einforderte. Seitdem fahren die gegenerischen Parteien schwere Geschütze auf. Konservative Republikaner fordern, unterstützt durch ihren Präsidenten, eine Ergänzung der Bundesverfassung, welche das Eherecht auf die Verbindung von einem Mann mit einer Frau beschränken würde. Dieser sozusagen hoheitliche Akte der Diskriminierung veranlasste wiederum die „Log Cabin Republicans“, ein Zusammenschluss homosexueller Republikaner, eine die Position des Präsidenten kritisierende Medienkampagne ausgerechnet in jenen Staaten zu finanzieren, welche für die Wiederwahl George W. Bushs entscheidend sein dürften. Dabei werden auf Staatenebene längst rechtliche Tatsachen geschaffen. Ganze 39 US-Bundesstaaten, von Alaska bis Florida, haben sogenannte DOMAs, Gesetze zur Verteidigung der Ehe, verabschiedet, welche die Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe unterbinden. Vier Staaten haben ihre Verfassung bereits entsprechend ergänzt, während weitere 18 dies in Erwägung ziehen. Bürgerrechtsgruppen erinnern an die 1940er Jahre, als das Verbot der gemischtrassischen Ehe aufzubrechen begann.
Dabei werden in diesem verbitterten Kulturkampf von beiden Seiten zum Teil abenteuerliche Argumente ins Spiel gebracht. Die „Human Rights Campaign“, eine Organisation, welche sich für die Rechte Homosexueller einsetzt, fordert Betroffene auf, in ihrem Bekanntenkreis darauf aufmerksam zu machen, dass durch den Ausschluss vom Eherecht homosexuellen Paaren sage und schreibe 1049 bundesstaatliche Begünstigungen – von Steuererleichterungen bis zur Sozialhilfe – vorenthalten werden. Sicher ein für Sozialdemokraten unerträglicher Gedanke! Die religiöse Rechte dagegen sieht im Falle einer staatlichen Anerkennung der Homo-Ehe das Fundament des heiligen Bundes der Ehe zerbrechen. Demnach würden sich wohl ohne staatliche Aufsicht unzählige verheiratete Männer an die Stirn schlagen und ausrufen: „Verdammt, ich hätte ja auch einen Kerl heiraten können!“
Wieder einmal zeigt sich, dass der wohlwollend-regulierende Eingriff des Staates im Sinne des „Gemeinwohls“ Missgunst, Gier und Hass weckt und den gesunden Menschenverstand vernebelt.
Nicht zu Unrecht fragte schon 1998 David Boaz, ein Vertreter des liberalen amerikanischen Cato Institutes, warum das gesamte Eherecht nicht schlicht privatisiert werden könne? Ehevereinbarungen würden so zu privatrechtlichen, staatlich sanktionierten Verträgen. Religiöse Institutionen könnten selbstverständlich weiterhin selbständig darüber entscheiden, welche Formen der zwischenmenschlichen Beziehung ihre Anerkennung finden würden. Der Staat würde sich damit aus dem Privatleben der Bürger – zumindest in diesem Bereich - völlig heraushalten.
Doch so einfach lässt sich die Linke ein Instrument zur Sozialklempnerei nicht aus der Hand nehmen. Und so schnell verzichtet die - ach so staatsskeptische - Rechte nicht auf die Möglichkeit, anderen Menschen ihre ideologischen Gesellschaftsvorstellungen aufzwängen zu können. Hätte man doch in der liberalen Argumentation fast ein entscheidendes Problem übersehen: Eine Privatisierung des Eherechts würde ja schliesslich auch die Möglichkeit der Polygamie legalisieren. Und das geht nun wirklich nicht! Wie die amerikanische Journalistin Cathy Young im liberalen Magazin „reason“ darstellte, führe Polygamie zu Eifersucht und Spannungen. Machtungleichgewichte in diesen Beziehungen könnten in psychologischem Missbrauch kulminieren. Auch David Boaz würde daher gerne das „private“ Eherecht auf zwei Personen beschränken. Schliesslich reflektiere das Eherecht einen Wunsch der Gesellschaft, die Ehe als „stabilisierendes Element der Sozialordnung“ zu unterstützen. Ausserdem habe ja auch die Regierung das Recht, ihrer Zustimmung zu privaten Verträgen Restriktionen aufzuerlegen. Oder wie der republikanische Generalstaatsanwalt des malerischen Staates Alabama, William Pryor, sagen würde: „Da könnte man ja gleich Nekrophilie, Inzest und Pädophilie legalisieren.“
Der Glaube an die Allmacht staatlicher Regulierung führt in diesem wahrhaft entlarvenden Fall offenbar dazu, dass Linke wie Rechte sich einbilden, Gesetze könnten entsprechend veranlagte Menschen davon abhalten, ihre Triebe auszuleben, oder umgekehrt, dazu animieren, ihnen wesensfremde Gewohnheiten anzunehmen. Ein Wort der Vernunft kam hier schliesslich aus Harvard – dessen offen homosexueller Kaplan Peter Gomes merkte an, dass es in diesem Streitfall keineswegs um Themen wie Polygamie, Sonderrechte oder die Zukunft der Familie gehe. Vielmehr ginge es um einen „Akt der Diskriminierung einer Mehrheit der Minderheit gegenüber“. Schöner hätte man das Prinzip der Demokratie kaum ausdrücken können.
Würde der Staat seine ebenso gierigen wie langen Finger aus dem Privatleben der Menschen heraushalten, würden Männlein und Weiblein, Weiblein und Weiblein sowie Männlein und viele, viele Weiblein in trauter Ehe miteinander leben können, ohne dass einem Aussenstehenden dadurch ein Schaden entstehen würde, ohne dass dadurch irgendeine Ehe länger oder kürzer dauern müsste, ohne dass ein Kind mehr oder weniger geboren würde und ohne das ein erbitterter Streit über staatliche Alimentierungen ausgetragen werden könnte. Wäre die westliche, christlich fundierte Kultur der monogamen Ehe nicht in der Lage, diese Freiheit ohne die Stütze eines staatlich-regulierenden Korsetts zu ertragen, so wäre sie ohnehin zu einer sehr kurzen Lebensspanne verdammt.
Doch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten tobt weiter der „Krieg der Kulturen“ und der unbeteiligte Beobachter stellt einmal mehr fest, dass wenige Begriffe so aufgebläht und dabei so hohl sind, wie „Demokratie“ und „Menschenrechte“.

Quellen:
www.cnn.com
www.reason.com
www.advocate.com


*ursprünglich erschienen in "eigentümlich frei", Mai 2004

Friday, September 14, 2007

Liberal ist, wer dem Staat nicht zur Last fällt

Weltwoche-Herausgeber Roger Köppel zum Attribut "Gesellschaftsliberal":

«Das Kriterium ist untauglich. Es lenkt von der entscheidenden politischen Frage ab: Wie viel Staat braucht der Mensch? Wie viel Freiheit wollen die Bürger? Für Leute, die sich liberal nennen wollen, kann die Antwort nur lauten: Erfolgreiche Gesellschaften haben so viel Staat wie unbedingt nötig und so viel bürgerliche Eigenverantwortung wie möglich. «Gesellschaftsliberale» Vorstösse wie staatliche Krippenfinanzierung, staatliche Job-Sharing-Modelle, staatlich erzwungener Vaterschaftsurlaub sind das Gegenteil von liberal, weil sie auf die Subventionierung «individueller Lebensentwürfe» … hinauslaufen. Wer Kinder haben und arbeiten will, soll für die Kosten der Betreuung selber aufkommen. Wer sich seine eigenen Kinder nicht leisten kann, muss vom Staat unterstützt werden im Rahmen der Fürsorge. Wer lieber Teilzeit arbeitet, hat die entsprechenden Kosten zu tragen. Der Staat muss nicht dafür sorgen, dass mehr Frauen in die Wirtschaft drängen. Das sollen Frauen und Firmen selber lösen. Liberal ist, wer dem Staat nicht zur Last fällt.»

Roger Köppel, Tagebuch, Weltwoche Nr. 36.07

Friday, July 20, 2007

Gay Rights - aus authentisch libertärer Perspektive

Da in jüngster Zeit gewisse eigentümlich homophobe Entgleisungen, die unter falscher Flagge segelnde Rechtskonservative zu verantworten hatten, erhebliche Irritationen hervorgerufen haben, ist es aus schwulliberaler Sicht außerordentlich begrüßenswert, dass eine Broschüre aus den 70er Jahren, die der libertäre Historiker Ralph Raico für die Libertarian Party verfasst hat, nun wieder neu aufgelegt wurde: Gay Rights - A Libertarian Approach.

Viel Freude beim Vermehren der gewonnenen Einsichten!

Sunday, July 01, 2007

Sunday, May 06, 2007

R.I.P. Pim Fortuyn

Dominik Hennig erinnert an den heute vor fünf Jahren von einem Linksextremisten ermordeten niederländischen Märtyrer der Meinungsfreiheit Pim Fortuyn.

Wednesday, December 06, 2006

Gay West - im besten Sinne schwul und liberal

Auf diese Seite hat die Community gewartet!

Zu ihrem Selbstverständnis schreiben die Erfinder:


Will man sich im Netz über schwule Themen informieren, scheint einfach alles vertreten: Parteien aller Art einschließlich Extremisten von rechts bis links, Monarchisten, Hanfanhänger, Papstgegner und -fans, Gewerkschaften und Antimilitaristen, Fans der terroristischen Volksrepublik Nordkorea usw. Nur eins fehlt: Eine liberale Stimme. Here we are! Ab sofort findet Ihr hier Beiträge von schwulen Liberalen, liberalen Schwulen, Freunden von Freiheit, Demokratie und Marktwirtschaft. Genug der Worte. Los gehts! Wir freuen uns über eingesandte Beiträge und behalten uns die Veröffentlichung vor. Kommentare sind erwünscht und werden, so grundlegende Höflichkeitsregeln eingehalten werden, freigeschaltet.

Kontakt: gaywestweb@web.de

Bon courage!!!

Monday, November 20, 2006

Harte Zeiten für kleine Kaninchen

Robbie Williams gibt Sex-Rätsel auf
London (dpa) - Gerüchte um seine mögliche Bisexualität hatte es immer wieder gegeben, doch nun hat Robbie Williams (32) selbst das Rätselraten neu entfacht.

Robbie Williams macht Witze über seine sexuelle Orientierung.© dpa

Er könne sich Sex mit einem anderen Mann gut vorstellen, sagte der Superstar dem britischen Boulevardblatt "Daily Mirror" - allerdings unter ganz besonderen Bedingungen.
"Ich würde es nicht genießen, aber wenn mein Leben bedroht wäre, würde ich es tun. Oder wenn ich dadurch ein kleines Kaninchen davor bewahren könnte, bei lebendigem Leib verbrannt zu werden".